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Der Interreligiöse Runde Tisch Stuttgart
Bericht von Hubert Arnoldi (Mitbegründer)
Stand : 07.02.2008
Die Idee, den Interreligiösen Runden Tisch Stuttgart zu gründen, wurde Ende
der 90 er Jahre geboren. Vorausgegangen war die eifrige Missionsarbeit
unserer Japanischen Mitglieder (in erster Linie Frauen/Mütter).
Anfangs (um 2001) waren Vertreter von drei Religionsgemeinschaften dabei,
von der Vereinigungskirche/Familienföderation, der Scientologykirche und der
Evangelischen Kirche. Bald gesellte sich ein Vertreter der Neuapostolischen
Kirche sowie Moslems vom Islamischen Bund und Christen der palästinensischen
Gemeinde hinzu. Bei einzelnen Veranstaltungen waren Vertreter der
Buddhisten, von Harekrishna, Tibetische Mönche, Vertreter/innen von Brahma
Kumaris und der Christlichen Wissenschaft zu Gast, um nur einige zu nennen.
Unsere Hauptaktivität sind der konstruktive Dialog und Podiumsgespräche mit
dem Ziel: mehr Toleranz, ein besseres Miteinander und harmonische
Zusammenarbeit für eine Welt in Frieden. Im Internet unter
www.religionsgespraeche.de Stuttgart kann man sich mehr über unsere
Projekte und Ziele informieren.
In neuerer Zeit beschreiten wir eine weitere Stufe, die Vernetzung und
Zusammenarbeit mit den RFP “Religions For Peace“. U.A. besuchen wir mit
diesem Arbeitskreis regelmäßig verschiedene Religionsgemeinschaften, im
letzten Jahr z.B. die Hindus, die Israelitische Religionsgemeinschaft, Die
Bahai-Religion, Die Buddhisten u.A.
In diesem Jahr werden wir ( Mitglieder des Interreligösen Runden Tisches)
uns mit den Mitgliedern der „Religionen für Weltfrieden“ zusätzlich jeden
Monat einmal im Stuttgarter Rathaus treffen, wo hauptsächlich der Dialog
zwischen Christentum und Islam auf dem Programm steht. In dieser Runde sind
kath. und ev. Pfarrer, Muslime, Vertreter der Bahai - Religion, Moslems,
Sikhs und der Interreligiöse Runde Tisch in einem Boot, sozusagen.
Beim letzten Treffen des I.R.T. hatten wir in der Hornbergstraße in
Stuttgart die Mormonen zu Gast, der Pressesprecher der Mormonen von BW, der
uns die Grüße des Bischofs in Berlin überbrachte, und außerdem zwei junge
Missionare aus den USA. Sie gaben uns interessante Einblicke in ihre
Religion, beantworteten Fragen, verteilten Prospekte ihrer Kirche und ihrer
wichtigen Anliegen und schenkten uns eines ihrer Bücher für unsere
interreligiöse Bibliothek. Sie drückten ihr Interesse an einer weiteren
Zusammenarbeit aus.
Die MEPI –Infomappe, die mit unseren Aktivitäten wächst, ist unsere (I.T.)
werbewirksame Broschüre, die wir gerne ausleihen. Oft wollen die
Interessenten Mitglied werden oder in irgendeiner Weise helfen bzw. eine
Konferenz oder ein Seminar besuchen oder sponsern.
Peace , Shalom, Salamalaikum!
Herzlichst
Hubert und Yoshiko Arnoldi
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