Paul Werner's Zeugnisse


 



My Mission in Austria: May 18, 1965 - May 18, 1969 (Part 1)
http://www.tparents.org/Library/Unification/Talks/Werner/Werner-Austria1.htm

My Mission in Austria: May 18, 1965 - May 18, 1969 (Part 2)
http://www.tparents.org/Library/Unification/Talks/Werner/Werner-Austria2.htm


13 Juli, 2008

Paul Werner

Geboren am 13. September 1927 in Pommern, war Paul das neunte Kind eines Pastoren. Mit 16 wurde er von der Militärmaschine des Dritten Reichs eingezogen. In den letzten Kriegsmonaten erlebte er die Zerstörung Dresdens und erlitt Gefangenschaft nach dem Zusammenbruch der deutschen Wehrmacht. In drei Jahren der amerikanischen und französischen Kriegsgefangenschaft widerfuhren ihm zahllose lebensbedrohliche Härten, die Paul letztlich durch verstärkten Glauben und Lebenswillen überstehen konnte.
Zwischen seiner Freilassung 1948 und 1953 in Deutschland lebend, strebte Paul zunächst nach einer Berufung als Missionar, doch er konnte keinen Studienplatz in einem christlichen Missionsseminarhaus finden. Er heiratete 1950 und die junge Familie emigrierte nach Kanada und von dort weiter in die USA. Nach einem Jahrzehnt großer Schwierigkeiten siedelten die Werners sich 1961 in Kalifornien an und fanden Zugang zum amerikanischen Traum. Paul wurde Geschäftsmann und Bauunternehmer in Sacramento.

Eines Tages hörte die Familie Werner von einer jungen Frau namens Sandy Pinkerton, dass Christus im Körper wiedergekehrt sei. Nach langen Studien, Gebeten und geistigen Erfahrungen akzeptierten Paul und Christel Werner die Wahrheit der Prinzipien am 11. August 1963 und wurden aktive Missionare. Bald darauf entschlossen sie sich, nach Europa zu gehen. Am 1. April 1964 begaben sie sich auf die Fahrt von Kalifornien nach New York und von dort per Schiff weiter nach Deutschland.
Die Missionsanfänge in Deutschland und Europa waren in keiner Weise einfach. Die Botschaft war neu, ungewohnt, religiös in einer areligiösen Epoche und kam aus dem Fernen Osten mit einem erstaunlichen Heilsanspruch. Zusätzlich mussten die neuen Jünger des Messias mit ihren eigenen Grenzen und internen Verständigungshürden klarkommen. In seinen Lebenserinnerungen hat Paul Werner ein Kapitel dem ersten Jahr seiner Mission in Deutschland gewidmet. Paul Werner lebt mit seiner Frau Christel in Virginia, USA. Sie haben zwei Söhne.

„Nach unserer Atlantiküberquerung an Bord der SS Berlin trafen wir am 8. Mai 1964 in der deutschen Hafenstadt Bremerhaven ein. Von dort fuhren wir in unserem VW-Bus nach Frankfurt, wo wir am 11. Mai eintrafen und unsere Brüder und Schwestern aufsuchten: Peter Koch, seine Schwester Barbara (jetzt Vincenz) und Ursula Schuhmann. Alle drei waren der Bewegung in San Francisco beigetreten, aber wir hatten nur Barbara dort schon kennen gelernt. Peter und Ursula waren etwa ein Jahr zuvor aus den USA nach Deutschland gekommen und hatten die Zeit genutzt, um das erste Prinzipienbuch aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Peter druckte dann 70 Kopien dieses Buches.
Wir kamen voll des Geistes in Frankfurt an, erfüllt vom Eifer, das Land zu erneuern. Das Zentrum in Frankfurt war ein kleines Haus im Hinterhof mehrerer Mietshäuser. Peter empfing uns dort eher zurückhaltend. In der Erkenntnis, dass es besser für alle Beteiligten sein würde, entschieden meine Frau und ich uns innerhalb weniger Tage, in einer anderen Stadt anzufangen, und wir zogen nach Wiesbaden, 36 km westlich von Frankfurt. Dort begannen wir mit unserer Mission, während Peter, Barbara, Ursula und Elke Klawiter (jetzt van der Stok), die mit uns aus den Staaten angereist war, in Frankfurt aktiv waren.

Bis dahin hatte niemand Straßenmission unternommen. So initiierte ich das Ansprechen auf der Straße in Frankfurt und dann in Wiesbaden. Tagsüber arbeitete ich bei einer Regierungsbehörde, um meine Familie zu versorgen, aber sobald ich um 17 Uhr Feierabend hatte, ging ich auf die Straße.
Meine Arbeitsstelle war beim Bundesamt für Statistik und ich nutzte auch dort jede Gelegenheit, um Zeugnis abzulegen. Ich wurde im Laufe der Zeit dort als Missionar gut bekannt und genoss den Respekt meiner Kollegen und Vorgesetzten. Ich verbrachte sogar den größten Teil meiner Arbeitszeit damit, die neue Wahrheit der Göttlichen Prinzipien zu predigen. Das Interesse meiner Kollegen wuchs ständig und bald hatten einige Träume und Visionen, in denen ich vorkam. Einem erschien ich als Moses auf einem hohen Berg, über dem Boden schwebend und mit dem Himmel durch einen Stab verbunden.
Ich ließ mich nie von meiner Mission abbringen. Jeden Tag legte ich in der Mittagspause meinen Kopf für eine halbe Stunde auf den Schreibtisch und betete. Anfangs war mein Benehmen für meine Mitarbeiter nicht leicht zu akzeptieren. Sie waren überhaupt nicht religiös und machten ihre Witzchen darüber. Doch mit der Zeit gewöhnten sie sich daran und bald respektierten sie meine tiefe Hingabe an Gott. Mehr und mehr Kollegen fragten mich dann um Rat und Hilfe für ihre Ehe und andere Probleme. Ich lehrte die Prinzipien dort viele Monate lang, bis ich im Gebet die Eingebung erhielt, dass ich nach Österreich gehen und dort eine neue Mission beginnen solle.

In dem etwa einen Jahr in Wiesbaden nahm ich jeden Tag nach meiner Rückkehr von der Arbeitsstelle ein Bad und betete danach für eine Stunde. Das benötigte ich, um meine Mission durchführen zu können. Dann war ich bereit, auf die Straße zu gehen. Nicht viele Menschen waren abends in der Stadt unterwegs, und es war sehr schwierig, damals Leute direkt mit den Göttlichen Prinzipien anzusprechen. Sobald ich mit jemandem ein Gespräch anknüpfte, wurde ich zurückgewiesen.
Ich besuchte auch Kirchen, wo ich mich an Bibelstunden und anderen Aktivitäten beteiligte. Doch sobald ich anfing, dort von den Göttlichen Prinzipien zu sprechen, wurde ich als Anti-Christ oder ‚falscher Prophet’ gebrandmarkt. Geistliche warnten ihre Gemeinden, keinerlei Kontakt mit mir zu haben, und ich wurde aus vielen Kirchen als Häretiker herausgeworfen. Ich wurde sogar mit Hunden vertrieben und Kirchen schickten mir eingeschriebene Briefe, in denen sie mir unter Androhung der Polizei untersagten, noch einmal ihr Gemeindegrundstück zu betreten. Es war eine recht ungewöhnliche Situation.
In Bibelstunden sprach ich offen über den Prinzipienstandpunkt zur Geistigen Welt und zu vielen anderen biblischen Themen. Sobald ich mit jemandem längere Zeit im Austausch stand und die wahre Bedeutung der biblischen Prophezeiungen und der Mission Jesu offenbarte, war diese Person von meinen Erklärungen fasziniert. Doch sobald ich die abschließende Aussage [über die Wiederkunft] machte, ging diese Person zum Geistlichen und das war gewöhnlich das Ende unserer Freundschaft.“

Paul setzte seine Missionsarbeit ab Mai 1965 in Wien fort, während seine Frau und sein Sohn in Wiesbaden lebten. Bereits im Sommer 1965 hatte er die erste Möglichkeit, den Wahren Vater persönlich zu treffen. Nach Vaters Ankunft in Frankfurt am 26. Juli dieses Jahres konnte er mit den anderen Geschwistern Vaters Lehren hören und ihn auf seiner Tour durch Deutschland begleiten, bei der drei Heilige Gründe gesegnet wurden. Danach begleitete Paul den Wahren Vater noch auf seiner mehrwöchigen Fahrt durch Europa.
Während der ersten Zeit in Österreich benutzte Paul seinen VW-Bus als Wohnquartier, bis er im Winter 1965/66 ein kleines Zimmer fand. Die österreichische Mission Pauls wurde nach vielen Opfern und Enttäuschungen mit Erfolg gesegnet, und im Frühjahr 1966 war die geistige Familie in Wien auf neun neue Mitglieder angewachsen. In den folgenden Jahren vermehrte sich die Zahl der österreichischen Geschwister schneller als in vielen anderen europäischen Ländern.
Im März 1969 übertrug der Wahre Vater Paul Werner die Mission als deutscher Nationalleiter und Peter Koch erhielt die Verantwortung für die österreichische Familie. Die Jahre der Leiterschaft von Paul und Christel Werner sind aus der Geschichte der deutschen Vereinigungskirche nicht wegzudenken. In seinem Zeugnis anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Vereinigungskirche Deutschland vermittelt Paul Werner, wie er den Anfang, die Höhepunkte und den Abschluss dieser historischen Phase erlebte:
„Wenn ich auf die achteinhalb Jahre meiner Mission als Leiter in Deutschland zurückblicke, bin ich erfüllt mit Dankbarkeit unserem Himmlischen Vater und den Wahren Eltern gegenüber für die Aufgabe, die mir Vater am 26. März 1969 in Essen übertragen hatte. Ich liebe das Land meiner Vorväter innig und so verspürte ich den brennenden Wunsch mitzuhelfen, die neue Botschaft in Deutschland zu verbreiten.

Ich verließ schweren Herzens Österreich und die 50 Brüder und Schwestern der österreichischen Familie. Am 11. Mai 1969 begann ich mit meiner Frau Christel meine Mission in Deutschland. Wir gingen mit den Geschwistern in Essen zum Heiligen Grund und beteten, nachdem wir uns entschlossen hatten, jeden Funken Energie in diese Mission zu stecken und mit großem Eifer und großer Begeisterung voranzugehen, um den Segen des Himmlischen Vaters für diese Nation zu bringen. Wir entschieden uns sogleich, eine siebenmonatige geistige Grundlage zu schaffen, die daraus bestand, täglich ein Kapitel der Göttlichen Prinzipien zu lesen und eine Stunde zu beten.
Es war uns ein solch großes Anliegen, vielen Menschen die neue Botschaft zu übermitteln. Daher fasteten stets einige von uns und das Gebetszimmer war ein geschäftiger Ort. Wir begannen auch umgehend mit der Straßenmission und ließen 15.000 Einladungen drucken. Im Juni 1969 waren bereits 1000 Menschen auf der Straße angesprochen worden, eine neuartige Erfahrung in Deutschland. Innerhalb kürzester Zeit vergrößerte sich unsere Familie und nach weniger als drei Monaten war unser Zentrum bereits zu klein geworden. Es war mit Geschwistern vollgestopft und so brauchten wir dringend eine größere Unterkunft und fanden schließlich in Essen ein dreistöckiges Haus.

Am 27. Dezember 1969 zogen wir in unser neues Hauptquartier ein. Es war bitterkalt, in dem Haus gab es weder eine Heizung noch heißes Wasser. Einige zerbrochene Fenster deckten wir mit Plastikfolien ab, um uns vor der eisigen Kälte zu schützen. Wir werden den Gottestag 1970 nie vergessen, unseren ersten Feiertag im neuen Hauptquartier, als wir vor Kälte in unseren Mänteln zitterten, im Herzen jedoch glücklich und dankbar waren, da wir zu jenem Zeitpunkt empfanden, dass dieses Haus einmal das Heim für viele Menschen werden würde.
Wir unternahmen sogleich größere Anstrengungen beim Missionieren und begannen daneben auch unser Haus zu renovieren und für eine bessere Unterkunft zu sorgen. Gewöhnlich waren viele Gäste zum Abendessen bei uns und blieben dann noch bis spät am Abend. Sie waren von den Vorträgen über die Göttlichen Prinzipien und von meinen Erlebnissen mit den Wahren Eltern und der Geistigen Welt stets fasziniert. Das Geistige war in der Tat in Bewegung geraten und diese jungen Menschen fühlten sich von der Familie und von der Liebe und der Wahrheit Gottes angezogen. Mit jedem neuen Mitglied wurde die Familie zu immer größerer Aktivität und Hingabe angeregt.
Mit unserer kleinen Handdruckmaschine begannen wir, Flugblätter mit den wesentlichsten Teilen der Göttlichen Prinzipien zu drucken, und verteilten sie auf der Straße. Außerdem fertigten wir etwa ein Dutzend Plakattafeln an, die mit dem Prinzipienzeichen markiert waren und auf denen z. B. die zentrale Frage der Prinzipien abgedruckt war: ‚Der Mord an Jesus war nicht der Wille Gottes, sondern der Sieg Satans.’ Damit gingen wir die Kettwiger Straße auf und ab.

Wir entschlossen uns auch, alle katholischen und evangelischen Pfarrer Essens aufzusuchen. Für diesen Besuch fertigten wir für jeden Geistlichen eine Ausgabe des ersten Kapitels der Göttlichen Prinzipien an. Nachdem wir 400 Ausgaben mit unserer kleinen Handdruckmaschine hergestellt hatten, gingen alle Geschwister im Kreis um einen großen Tisch im Speisesaal, ordneten die Seiten und hefteten sie zusammen und dabei sangen alle Kirchenlieder. Für Außenstehende wäre dies ein befremdlicher Anblick gewesen, aber für uns, die wir Ziel und Zweck dieser 400 Kapitel kannten, war es eine heilige Aufgabe. Zu dieser Zeit kannte kaum jemand in Deutschland unsere Bewegung, und alle Geistlichen versprachen, die ihnen übergebene Broschüre zu lesen.
Beim täglichen Missionieren auf der Straße luden wir jeden in unser Zentrum ein, der die Göttlichen Prinzipien hören wollte. Unsere Geschwister hatten noch nicht genügend Erfahrung, um zwischen Geisteskrankheit und geistigen Problemen zu unterscheiden. Da sie bestrebt waren, jedermann zu helfen, luden sie auch geistig kranke Menschen ein. Manchmal zeigten sich ihre Probleme bereits nach den ersten Vorträgen, manchmal ergaben sich für uns durch diese geistig kranken Menschen aber auch Schwierigkeiten.
Im März 1971 sahen wir uns einem anderem Problem gegenübergestellt. Eine unserer Schwestern, die gerade der Familie beigetreten war, war verlobt gewesen und wies nun ihren zukünftigen Ehemann zurück. Sie war entschlossen, den Wahren Eltern zu folgen. Als letzte Maßnahme und um uns wirklich einen Schlag zu versetzen, schaltete der Verlobte einen Freund ein, der als Reporter für das Wochenmagazin ‚Stern‚ arbeitete. Dieser Reporter schrieb einen dreiseitigen Artikel über unsere Bewegung mit der Überschrift ‚Satan und das Mädchen Heidi’ und fügte schreckliche Bilder eines satanischen Kults bei. Das war unsere erste Begegnung mit den Medien, die sehr nachteilige Folgen für unsere Bewegung hatte.

Aber während dieser Zeit schärfster Verfolgung haben wir trotzdem unsere Mission fortgeführt und fanden viele neue Mitglieder. Unsere Esstische waren U-förmig zusammengestellt. Nachdem wir die Tische nach der Mahlzeit abgeräumt hatten, gab ich in der Regel viele Stunden lang innere Führung oder Vorträge über die Prinzipien. Unser Gebetsleben war zu dieser Zeit intensiv, so dass in unserem Zentrum eine hohe geistige Atmosphäre herrschte. Die Leute fühlten sich gleich wie zu Hause und wollten uns gar nicht mehr verlassen. Sie wurden von der Familie regelrecht angezogen.
Im Juli 1971 unternahm ich eine Reise nach Südostasien. Der Höhepunkt meiner Reise war jedoch mein erster Besuch in Korea. Es war das schönste Erlebnis, so nahe bei unseren Wahren Eltern und der Wahren Familie zu sein. Die Wahren Eltern zeigten uns persönlich die Schönheit unseres Vaterlandes. Eines Tages luden uns die Wahren Eltern zum Seminarzentrum am Cheong Pyeong See ein. Die Landschaft dort war einfach herrlich: Der klare See war von hohen Bergen und grünen Tälern umgeben. Wir erlebten einen prächtigen Sonnenuntergang, als wir mit Vater und Mutter auf der Holzplattform am See saßen. Vater saß dort ganz still und schaute nur auf das Wasser.
Während ich mir das Durcheinander in der Welt, vor allem in Europa, vorstellte, konnte ich Vaters Gelassenheit nicht so recht begreifen und fragte schließlich: ‚Wie kannst du hier ruhig sitzen und das Wasser betrachten, während die ganze Welt brennt?’ Vater schaute mich an und antwortete ruhig: ‚Gott musste 6000 Jahre lang warten.’ Seine Antwort berührte mich tief, und ich blieb danach still. Gott wartete seit 6000 Jahren. Wie viel Geduld musste Er mit den Menschen haben.
Ich habe Vater auf die unterschiedlichsten Weisen erfahren. Ich erlebte ihn als Mystiker und auch als einen Mann, der aus Granit geformt schien. Ich traf ihn als einen wirklich demütigen Freund und erlebte ihn auch in der Position des Königs aller Könige. Wir haben vieles zusammen unternommen, z. B. unterwegs beim Picknick etwas gegessen oder ein Glas Wasser getrunken. Es gab jedoch auch Zeiten, wo ich nicht wagte, ihn anzusehen, weil er Gericht hielt. Ich habe seine vielen Gesichter erlebt, aber ich habe mich nie gefürchtet. Selbst wenn er mich schalt, empfand ich, dass Liebe von ihm ausging. Das ist keineswegs ein Widerspruch. Was immer er tut, tut er aus Liebe. Ich werde diese Erlebnisse nie vergessen. Für mich ist er nicht nur der Messias, er ist zweifellos die lebendige Manifestation Gottes auf Erden.

Während ich in Korea war, beauftragte mich Vater, Heilige Gründe in jenen Städten Deutschlands zu segnen, in denen bereits Zentren waren. Nach meiner Rückkehr im August 1971 habe ich umgehend Vaters Wunsch ausgeführt und Heilige Gründe in 25 Städten Deutschlands gesegnet. Einige Wochen später kauften wir zwei Wohnwagen und stellten unsere ersten One-World-Crusade (OWC)-Teams mit 12 Jungen und Mädchen auf. Christel und ich reisten ein halbes Jahr lang mit dem Team in alle größeren Städte Deutschlands und führten eine intensive Missionskampagne durch.
Im darauffolgenden Jahr 1972 besuchten uns die Wahren Eltern zum dritten Mal und Vater hielt damals drei öffentliche Reden. So viele Ereignisse und Begebenheiten folgten in den kommenden Jahren, an die ich mich gerne erinnere, wie die Teamarbeit, den Kauf und die Renovierungsarbeiten des Seminarzentrums Neumühle, die Day of Hope Kampagne in Amerika 1973, an der viele deutsche Geschwister teilnahmen, die Elternarbeit und die Teilnahme an der Washington Monument Rally im Jahr 1976.
Ende November 1977 nahm ich an der Internationalen Konferenz zur Vereinigung der Wissenschaften (ICUS) in San Francisco teil. Bei einem in Verbindung mit der Konferenz stattfindenden Leitertreffen übertrug uns Vater die Mission, in den USA eine Schiffswerft und eine Fabrik zur Verarbeitung von Meerestieren zu errichten und zu entwickeln.
Am 3. Dezember 1977 verabschiedeten sich Christel und ich von den versammelten Bezirks- und Zentrumsleitern in Camberg und stellten Reiner Vincenz als meinen Nachfolger für Deutschland vor. Glücklicherweise erhielten wir zur gleichen Zeit unsere ständige Aufenthaltsgenehmigung für die Vereinigten Staaten und kamen am 4. Dezember 1977 in New York an, um unsere neue Mission zu beginnen.“