In Jin Moon




Sonntagspredigt in der New Hope Familienkirche

In Jin Nim
September 21, 2008
Washington



Guten Morgen. Guten Morgen. Es ist wirklich eine Ehre für mich, mit euch an diesem Morgen hier in der New Hope Akademie zu sein. Ich erinnere mich an diese Schule, als sie gekauft wurde. Ich habe sie über die Jahre wachsen und sich entwickeln gesehen. Es gab so viele unvergessliche Konferenzen hier – ich denke, dass ich im Rahmen der Dr. Park Tour zum letzten Mal hier war. Ich bin wieder einmal davon berührt, so liebevoll von der Washington Kirche willkommen geheißen zu werden.

Ich verbrachte ein schönes Hoon Dok Hae mit einer Gruppe junger Leute, eurer Kinder. Ich hatte die Gelegenheit, jeden einzelnen von ihnen zu treffen und zu hören, was sie in ihrem Leben tun. Als ich jeden einzelnen dieser bezaubernden Damen und Herren kennenlernte, wurde mir bewusst, dass wir hier wirklich etwas Besonderes haben. Unsere zweite Generation ist wirklich so kostbar. Ihr Herz und ihr Lächeln und das Funkeln in ihren Augen ist fast wie ein Jungbrunnen für mich. Es lässt mich wieder jung fühlen.

Diesen Morgen genießen wir, die Älteren, aber Guten (Oldies but Goodies), zusammen mit einem Neukömmling, dem Sohn von Larry Moffit. Selbst nach all diesen Jahren hat Dan immer noch dieses Funkeln in seinen Augen, Frank Grow ist etwas grauer, aber noch so fesselnd wie immer. Wisst ihr, ich habe bemerkt, dass es genau das ist, was unsere Gemeinschaft bewundernswert macht. Wir haben die Alten, wir haben die Jungen. Wir haben die Asiaten, wir haben die Westlichen. ...Wir haben hier in Washington vielleicht eine Reihe finanziell gut situierter Paare und einige Paare, die gerade anfangen und sich durchkämpfen. Aber dies ist irgendwie das, was uns zu dem macht, was wir sind. Wir sind alle Kinder Gottes und wir wurden alle auf die eine oder andere Weise von der Hand der Wahren Eltern berührt.

Und wenn ich die zweite Generation sehe .... ich sagte ihnen heute morgen: „Ihr seid so speziell, weil ihr buchstäblich von unseren Wahren Eltern ausgesucht worden seid." Ich weiß, dass meine Kinder nicht hier wären, hätten meine Eltern mich nicht meinem Mann vorgestellt oder mich den Gang runtergeschoben, um ihn zu treffen. Sie wären nicht hier. All eure Kinder wären nicht hier. Aber dann sah ich etwas Aufregendes. Ich habe all diese jungen Paare getroffen, die gerade gesegnet wurden. Selbst der Sohn von Rev. Jenkins ging zum STF nach Europa und kam mit einer Frau zurück. Sie schienen sehr verliebt zu sein.

Ich sagte zu meinem Mann: „Weißt du, ich denke, die erste Generation hat etwas so Wunderbares verpasst, nämlich das Erleben von romantischer Liebe. Nicht wahr? Wir wurden gesegnet, weil wir daran glaubten, eine weltweite Familie zu schaffen. Wir hatten unsere Ehepartner vorher nie getroffen. Oder vielleicht kannten einige ihren Partner schon vorher, aber fühlten sich vielleicht überhaupt nicht zu ihm hingezogen. Aber weil wir an die höheren Werte des Lebens glaubten, akzeptierten wir unseren Ehepartner.

Aber in diesem Zeitalter, auf Grund der Opfer und der Grundlage, die die erste Generation gelegt hat, haben die zweite und die dritte Generation diese unglaubliche Gelegenheit, nicht nur das Wertvollste im Leben, nämlich die Segnung zu erhalten, sondern auch romantische Liebe zu erleben und zu genießen. Mein Mann und ich waren ganz begeistert, weil wir das liebend gerne mit unseren eigenen Kinder sehen würden. Wir würden es lieben, die Welt in unserer eigenen Familie zusammenkommen zu sehen.

Im Moment bittet mich Vater, Zeit mit den Mitgliedern zu verbringen. Eigentlich wollte ich diese Washington-Veranstaltung absagen, weil die Wahren Eltern gerade in Alaska sind. Also fragte ich sie: „Ich habe gerade die Mitglieder in New Jersey getroffen und planmäßig sollte ich mich mit den Mitgliedern in Washington, D.C., treffen, aber ihr seid in Alaska. Soll ich kommen und euch grüßen?" Vater sagte daraufhin: „Washington ist sehr wichtig. Washington ist immer eine sehr, sehr wichtige Stadt gewesen, also musst du gehen und die Mitglieder ermutigen und dich um sie kümmern und sie daran erinnern, wie wichtig Washington in Gottes Vorsehung ist." Deswegen bin ich hier. (Applaus)

Wenn ich über Washington und Amerika nachdenke – ich spreche oft zu meinen Kindern und Freunden: „Was bedeutet uns Amerikanern Amerika?" Vielleicht begreifen diejenigen von euch, die hier aufgewachsen sind, nicht, was Amerika für den Rest der Welt bedeutet. Amerika ist das Land der Träume. Es ist ein Land, wo jeder kommen und auf Grund von harter Arbeit, auf Grund seines Wunsches, in der Gesellschaft aufzusteigen oder eine Ausbildung zu erhalten, alles erreichen kann, was das Herz begehrt. Man kann arm sein, mit nichts in seiner Tasche ankommen - was viele koreanische Missionare getan haben, die in dieses Land gekommen sind - aber aufgrund ihres Einsatzes, ihres Durchhaltevermögens und ihrer Hingabe wurden sie die reichsten Leute in der Welt, wurden die treibende Kräfte von Capitol Hill (Sitz des Kongresses), wurden zukünftige Präsidenten. Obama kam aus einem Zuhause mit einer allein erziehenden Mutter. Wer hätte jemals gedacht, als Martin Luther King seine „Ich habe einen Traum" - Rede gab, dass wir jetzt einen Präsidentschaftskandidaten haben würden, der Afroamerikaner ist? Es ist einfach unglaublich, was in diesem Land möglich ist.

Für den Rest der Welt seid ihr das Land der Träume, ihr seid das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wir sind tatsächlich so gesegnet, hier zu leben und die letzten Jahrzehnte unsere Wahren Eltern hier gehabt zu haben. (Applaus) Sie haben viele Jahre ihres Lebens damit verbracht, euch zu lieben, sich um euch zu kümmern, euch zu inspirieren und zu ermutigen, großartige Männer und Frauen Gottes zu werden. Sie brachten uns alle, meine Geschwister, hierher, um eure Sprache zu lernen, sozusagen Amerikaner zu werden, und zu lernen, Amerika mehr als mein eigenes Land zu lieben.

Als ich aufwuchs, sah ich diese Liebe, die meine Eltern für Amerika hatten. Ich habe noch (immer) diese lebendige, dynamische Gemeinschaft junger amerikanischer Männer und Frauen in Erinnerung. Ich kam als Kind aus einem Land, wo jeder schwarze Haare und dunkle Augen hat, in ein Land mit einer ganz anderen Kultur, mit all diesen unterschiedlichen Menschen: Blonde Haare, Brünetten, sogar Rotköpfe, die ich nie zuvor gesehen hatte. All diese Leute kamen, hörten zu und waren trunken von der Botschaft der wahren Liebe, von der Vision von idealen Familien und von dem Traum, großartige Kinder zu haben. Das ist meine Erinnerung an die amerikanischen Mitglieder von der Zeit, als ich aufwuchs.

Ja, über die Jahre sind wir ein wenig grauer geworden und vielleicht sind einige von uns auch ein wenig müde geworden. Ich weiß, das viele von euch ziemlich viel gelitten haben.... Dennoch, in dieser unglaublich wichtigen providentiellen Zeit bitten die Wahren Eltern die ältere Sohn Nation Amerika, wirklich aufzustehen und ihr providentielles Schicksal zu erfüllen, welches in gewisser Weise darin besteht, Macht für Gott auszuüben. Amerika ist eine Supermacht. Amerika hat unglaubliche Macht über viele, viele Länder auf der Welt. Wenn ihr Politikwissenschaft studiert, ist eines der ersten Dinge, die der Professor euch sagt: „Macht? Wie definiert ihr Macht? Macht definiert man als die Fähigkeit zu beeinflussen." Wenn Amerika eine Supermacht ist, dann hat Amerika eine unglaubliche Verantwortung, großen und guten Einfluss auf den Rest der Welt auszuüben und in gewisser Weise das großartige Land zu werden, das Gott sehen wollte.

Hier in diesem Saal haben wir eine Gemeinschaft von Vereinigungsmitgliedern, und ich würde euch gerne bitten, einen Moment darüber nachzudenken: „Was für eine Gemeinschaft sind wir überhaupt?" Wenn ich verschiedene Geschwister, auch der zweiten Generation, treffe, ist eines der Dinge, worüber ich immer gefragt werde: „Ich denke immer über ein ’Verkaufsgespräch im Aufzug’ nach. Wie definiert man unsere Bewegung in dieser kurzen Zeitspanne, in der man den Aufzug zum ersten, siebten oder vierten oder was auch immer für einen Stock nimmt?" Viele meiner Freunde, Bekannten oder Kollegen von draußen haben mir genau diese Frage gestellt: „An was glaubst du? Was hat es mit dir auf sich? Um wen handelt es sich bei Rev. Moon? Worum handelt es sich bei der Vereinigungskirche?" Eines der Dinge, die ich ihnen immer sage, ist: „Nun, wir glauben, dass Jesus meinem Vater am Ostersonntag erschienen ist und ihn gebeten hat, seine Mission zu erfüllen. Und was ist diese Mission? Diese Mission ist, das weiterzumachen, was Jesus wegen der Kreuzigung nicht tun konnte - eine wunderbare Frau zu finden, eine ideale Familie aufzubauen und diese Botschaft mit dem Rest der Welt zu teilen."

Wenn ich so etwas sage, treten die Leute normalerweise einen Schritt zurück und sagen: "Oh! Ich dachte, es ginge euch nur um Gehirnwäsche. Wo ist die Gehirnwäsche, an die ihr Leute glaubt? Ich wusste gar nicht, dass euer Glaube auf der christlichen Lehre beruht und dass ihr denkt, dass ihr eigentlich Jesu Mission erfüllt, die er nicht erfüllen konnte, weil sein Leben vorzeitig beendet wurde."

Wenn sie dann interessiert sind, fragen sie mehr: „Was ist das mit den „Adolf-Hitler-Manseis“, die ich die ganze Zeit im Fernsehen sehe?" Ich liebe es immer, ihnen zu sagen: „Mansei bedeutet auf Koreanisch Hipp, Hipp, Hurra, oder wörtlich 10.000 Jahre Glück." Dann sagen sie: „Oh, ich habe das nicht gewusst." Nach unserem letzten Treffen fragen sie mich: „Was ist das – Aju? Warum sagt ihr nicht Amen?" Meine Antwort ist in den Vereinigten Staaten viel einfacher als irgendwo sonst auf der Welt. Ich erkläre, dass meine Eltern sagen, dass Amerika das Land des älteren Sohnes sei und sie Amerika als zweites Israel proklamiert haben. Also ist es in gewisser Weise „ein Jude" (a Jew). (Lachen, Applaus) Und weil, historisch gesehen, die jüdische Gemeinschaft uns das Leben schwer gemacht hat, können wir uns auf diese Weise daran erinnern, die jüdische Gemeinschaft zu lieben und unsere jüdischen Geschwister einzubeziehen. Und für diejenigen von uns, die bereits Juden und (gleichzeitig) Mitglieder sind, erinnert es sie daran: „Oh! Der Himmlische Vater liebt uns wirklich!" (Applaus)

Wenn ihr jemanden, der nie unsere Bewegung kennengelernt hat oder jemanden, der bisher unserer Bewegung gegenüber negativ eingestellt war, zu einer Fahrt in den Aufzug mitnehmt und sich der Aufzug auf ihrem Flur öffnet, wollen sie oft nicht gehen. Wenn sie dann herausfinden, dass ich eine Mutter mit fünf Kindern bin, wollen sie wirklich nicht aussteigen. Sie wollen mich zum Kaffee einladen und mehr über mein Leben herausfinden.

Etwas, was ich in unserem eigenen Glaubensleben fühle, ist, dass - wann immer es einen neuen kontinentalen Leiter oder eine sonstige Veränderung in der Leiterschaft gibt - es immer darum geht, was die neue Richtung (push) ist, ein neuer „push“. Die wunderbaren Dr. und Frau Pyung Hwa Kim haben eine unglaubliche Arbeit für die Wahren Eltern in den Philippinen und Taiwan geleistet und viele Abertausende von Mitgliedern in unseren Kreis aufgenommen. Als ich sie zum ersten Mal traf, sagten sie: „In Jin Nim, wir müssen größten Nachdruck aufs Witnessen legen." Ich sagte: „Ja, das ist wirklich wunderbar. Und Witnessen ist unglaublich wichtig. Aber wisst ihr, dies sind nicht die Philippinen, dies ist nicht Taiwan. Junge Amerikaner kennen sich hinsichtlich östlicher Religionen sehr gut aus.“ Es ist (zwar) wunderbar, daran zu denken, wie zum Beispiel viele von euch der Kirche beigetreten sind - ihr wurdet angesprochen, als ihr mit dem Rucksack in den USA unterwegs wart und wurdet für ein Wochenendseminar eingeladen, manche von euch auf Camp K und einige von euch in die 43ste Straße, und habt dann die Bewegung kennengelernt. Ihr wart von Ehrfurcht ergriffen, als ihr bemerkt habt, dass der Messias wirklich hier ist. „Aber andererseits", sagte ich zu Dr. und Frau Kim, „hat sich die Welt seitdem ziemlich verändert. Es hat über die Jahre hindurch viele, viele Anstrengungen gegeben, neue Witnessing Kampagnen zu starten und durchzuziehen. Aber egal mit welch ehrlicher oder aufrichtigen Haltung die Beteiligten mitmachten, es kamen keine Resultate zustande. Der Grund dafür ist, dass sich unsere Generation geändert hat."

Sie (Dr. und Frau Kim) sprachen über die Zielgruppe von 18- bis 35-Jährigen, junge Berufstätige oder Studenten. Ich sagte: „Dr. und Frau Kim, die meisten dieser jungen Menschen haben etwas, das wir in deren Alter nie hatten: das Internet. Ich weiß nicht, wie viele junge Menschen ich durch meine Kinder getroffen habe. Weil ich Musikerin bin, habe ich so viele junge Musiker getroffen, die in gewisser Weise ihre eigene Religion im Internet gefunden haben. Viele haben mir gesagt: 'Mir gefällt es nicht , dass mir gepredigt wird. Ich mag es nicht, wenn mir jemand sagt, was richtig oder falsch ist. Ich möchte gerne in der Stille meines eigenen Büros oder meines eigenen Zimmers selbst herausfinden, was ich fühle.' "

Ich fragte Dr. und Frau Kim: „Sollte unser erster Fokus hinsichtlich des Witnessens nicht eine Überprüfung dessen sein, wofür unsere Bewegung steht? (Applaus) Sollten wir nicht das Bild der Vereinigungskirche oder ihren Ruf im Internet überprüfen?" (Applaus) Denn ich kann großartige Treffen mit Leuten haben, aber dann rufen sie mich am nächsten Tag zurück und sagen: 'Weißt du, ich habe über deinen Vater gegoogelt und – Mann oh Mann!’ Ich sage dann: ‚Ok, Sie haben die negativen Fakten, also kommen Sie wieder und lassen Sie mich Ihnen die andere Seite zeigen.' Mir wurde bewusst, wie unglaublich mächtig das Internet ist und wie viel Negativität es da draußen gibt."

Also war eines der ersten Dinge, die ich Dr. und Frau Kim sagte: „Ich möchte meine Energie darauf richten, das Internet zu säubern, so dass, wenn die Leute „Vereinigungskirche" oder "Rev. Sun Myung Moon" eintippen, das Gute rauskommt, zusätzlich zu dem, was sie bereits haben." (Applaus)

Und dann sagte ich: „Das nächste, was ich gerne vor unseren Brüdern und Schwestern betonen möchte, ist die Wichtigkeit von natürlichem Witnessen. Was meine ich damit? Wenn ihr draußen auf der Straße seid und den Leuten das Wort Gottes lehren wollt oder die Tatsache, dass der Messias hier auf der Erde ist, ist das großartig. Und ich habe das auch gemacht. Ich bin viele, viele Jahre den Kurs des Fundraisings und Witnessings gegangen. Aber ich merkte, dass für mich als Mutter von 5 Kindern der wirksamste und dauerhafteste Weg zu witnessen der ist, was ich „natürliches Witnessen“ nenne. Das heißt, wenn wir wirklich etwas Besonderes hier haben, wenn das, was uns unsere Wahren Eltern gelehrt haben, das Wort Gottes ist. Und sie haben so viele Jahre lang über das Errichten idealer Familien und einer Familie unter gesprochen.

Ich habe oft verschiedene Leute gefragt: „Wie sieht für dich eine Familie unter Gott aus?" Für mich sind es viele Dinge, aber das Wichtigste ist, dass, wenn wir eine Familie unter Gott werden wollen, jede einzelne unserer Familien ideal sein muss, schön sein muss, scheinen und eine Inspiration sein muss. Ich weiß das seit so vielen Jahren. Und Rev. Jenkins sagte mir ehrlich: „Weißt du, in den letzten 24 Jahren haben wir den Schwerpunkt nicht auf unsere Gemeinschaft gelegt, weil wir so ereignisorientiert waren und immer Terminfristen hatten, die wir einhalten mussten.“

Aber ich, aus der Sicht einer Frau und Mutter, würde diese Gelegenheit gerne benutzen, um all die Mütter im Publikum in gewisser Weise zu ermutigen, grundsätzlich folgendes zu sagen: „Meine wichtigste Mission ist, mich um meine Kinder zu kümmern. Meine wichtigste Mission besteht darin, diejenigen aufzuziehen, die in Zukunft die Welt verändern werden. Ich ziehe Weltveränderer groß und ich erziehe meine Kinder, damit sie die treibende Kraft für Veränderung, für Größeres werden."

Und als Mutter muss ich euch sagen, dass es viel aufregender ist, mit den Wahren Eltern auf Tour zu gehen und den Reden beizuwohnen, als über die Einkaufsliste nachzudenken und welches Waschmittel man kaufen will, weil man etwas Geld hier und da sparen will oder um sicherzugehen, dass das Konto nicht überzogen wird und daran zu denken, welches Programm ich für mein Kind bereitstelle. Es ist ein alles-vereinnehmder Lebensstil. Man ist buchstäblich der Gnade seiner Kinder ausgeliefert. Gott sei Dank habe ich solch wunderbare Kinder, aber es ist wirklich, wirklich harte Arbeit. Und es ist eine undankbare Aufgabe. Man wird nicht wirklich belohnt für das, was man investiert - erst viele viele Jahre später, manchmal erst nach vielen Jahrzehnten. Einige Kinder gehen den einfachen Weg und einige Kinder gehen den schweren Weg. Aber das „Danke, Mama und Papa" kommt erst viel, viel später.

Ich kann also sehen, wie sich so viele der Mütter, besonders die koreanischen, begeistert in das stürzen, was unsere Wahren Eltern gerade tun: „Ich folge den Wahren Eltern! Mann, kümmere du dich um die Kinder. Ich setze mich für diese wichtige Sache ein, also Mama, kümmere du dich um die Kinder!" So wurden viele von uns erzogen. Was meine eigene Familie betrifft, ich hatte acht verschiedene Kindermädchen, bevor ich nach Amerika kam. Könnt ihr euch das vorstellen? Gerade wenn man sich an ein Kindermädchen gewöhnt hatte, bekam man ein neues. Und ich denke, dass viele der gesegneten Kinder auch so aufgewachsen sind. Ihre Eltern waren nie da und viele von ihnen mussten für sich selbst sorgen.

In den 80ern und 90ern aufzuwachsen war nicht so einfach. Wir wurden sehr verfolgt. Unsere Bewegung hatte einen sehr sehr negativen Ruf. Das Bild, was man von uns hatte, war einfach furchtbar. Man sagte, wir seien betrügerisch, wir würden den Leuten das Gehirn waschen, wir würden Familien zerschlagen und Leute versklaven. Aber der eigentliche Kern unserer Botschaft, nämlich die Botschaft der wahren Liebe, die Botschaft der idealen Familie, das Konzept einer universellen Familie, einer Familie unter Gott, ist etwas, worüber ich mich bis heute begeistere.

Und wenn ich eine Gelegenheit habe, dies meinen Freunden und jetzt meinen Kollegen von draußen in den Medien und der Unterhaltungsbranche mitzuteilen, sagen sie mir: „Oh! Was Sie da sagen, ist wirklich der Jahrtausend-Generation gewachsen." Um was handelt es sich bei der Jahrtausend-Generation? Alles dreht sich um „zeig mir!" Es ist eine „zeig mir"-Generation. „Zeig mir das Geld, zeig mir, was du für mich tun kannst." Aber seht, um was unsere Wahren Eltern bitten. Sie bitten uns, eine Generation des Friedens aufzuziehen, Menschen, die den Frieden lieben, die die Bedeutung von Harmonie unter den Rassen, den Dialog unter den Religionen und den Wert der verschiedenen Kulturen erkennen. Hier (in unserer Bewegung) haben wir den Westen und den Osten. Wir haben das Beste aus beiden Welten. Hier haben wir Eltern oder Familien, wo sich die Kinder [innerhalb der Familie] in Dankbarkeit vor ihren Eltern verbeugen. Wo die Eltern, aus Liebe und dem Wunsch, ihre Kinder zu verstehen, sie einladen, um mit ihnen zu sprechen.

In der östlichen Tradition darf man nicht zu seinen Eltern sprechen. Die Eltern tun all das Reden und die Kinder hören nur zu. Aber in unserer Gemeinschaft haben wir beides, das Horizontale und das Vertikale. Oft, wenn ich die Familien meiner Freunde von draußen erlebe, bemerke ich, dass sie viel Zeit damit verbringen, zu versuchen, die besten Freunde ihrer Kinder zu sein, dabei aber ihre elterliche Rolle aufgeben. Und dann fragen sie mich: „Warum hören meine Kinder nicht auf mich?"

Und so oft erkläre ich ihnen: „Eines der wunderbaren Dinge dieser Bewegung ist, dass wir beide Elemente haben, eine Wertschätzung der östlichen Kultur und eine Wertschätzung der westlichen Kultur. Und in gewisser Weise ist das Gottes Weg, uns zu erlauben, das Beste zusammenzutragen, das Beste zu nehmen und zu lernen und ein Wandteppich zu werden. Was wir tun, ist, einen Wandteppich des Lebens zu weben, und in dieser Zeit ist es ein Wandteppich des Friedens.“

Ich arbeite in New York im Manhattan Center. Neulich gedachte die New Yorker Polizei des 11. September. Sie hatten eine riesige Parade, die die 34ste Straße herunterkam, und sie bildeten alle ein Spalier ins Manhattan Center. Als ich die jungen Männer und Frauen der New Yorker Polizei sah, erinnerte ich mich an die Feuerwehrmänner, die in die schon einstürzenden Twin Towers hineinrannten, um Menschen zu retten. Ich sagte meinem Mann: „Diese Leute sind der Stolz Amerikas. Die Tausende von Männern und Frauen, die in Korea ihr Leben gaben, um unseren Wahren Vater zu befreien, als die Alliierten landeten und meinen Vater vor der Exekution retteten..." Ich sagte: „Diese Männer und Frauen, die ihr Leben gegeben haben, weil sie an einen höheren Zweck glaubten, die Männer und Frauen, die im Ausland kämpfen, glauben an die Wichtigkeit von Freiheit, glauben an die Wichtigkeit demokratischer Institutionen, sie geben ihr Leben für etwas Größeres. Und diese Polizisten und Feuerwehrmänner, die buchstäblich ihr Leben am 11. September gegeben haben, taten dasselbe, weil sie Patrioten waren, die an Amerika glaubten. Wenn ich sehe, wie Leute ihren Glauben im täglichen Leben praktizieren, dann gibt es nichts, was mich mehr inspiriert."

Ich sagte meinem Mann: „Dies sind die Besten von New York City, und an diesem Jahrestag kann ich nicht anders, als das zu fühlen, dass das, was wir am 11. September erlebt haben, auf religiöse Fanantiker zurückzuführen ist, die im Namen der Religion Amerikaner verletzen und töten wollten.“ Ich sagte zu ihm: „Wie kann es sein, dass die Welt in diese Situation gekommen ist, wo Leute einander im Namen der Religion buchstäblich töten und Amerika im Namen Gottes und der Religion verletzen wollen? Wie können wir dieses Problem lösen? Es scheint, dass, je mächtiger Amerika wird, je reicher Amerika wird, umso mehr wird es von der Welt beneidet, um so mehr wird es zur Zielscheibe. Weil wir so viel haben, weil Amerika so gesegnet ist.

Wie können wir als Amerikaner, jung und alt, dahinkommen, dass wir uns fragen: „Was für eine Welt hinterlassen wir unseren Kindern?" Ich stelle mir diese Frage jeden Tag. Ich sagte: „Was für einen Einfluss wird mein Leben auf die Zukunft meiner Kinder haben?" Ich sage mir immer: „Wenn es eins gibt, das ich tun kann, möchte ich eine großartige Mutter sein. Und wenn es noch etwas gibt, was ich tun kann, möchte ich eine Generation des Friedens aufziehen, wo wir um Gottes Liebe wissen und die Familie unter Gott anstreben, wo wir jede Kultur mit ihren Stärken und Schwächen verstehen und wertschätzen und zusammenkommen, um ein unglaubliches Geschenk für Gott zu schaffen, nämlich den Wandteppich unseres Lebens.

In meinem täglichen Leben und im täglichen Leben meiner Kinder gibt es einige Sachen, die wir jeden Tag tun. Ich bitte sie immer: „Denkt über drei verschiedene Dinge nach, die ihr heute tun wollt. Es ist eine wunderbare Weise, seinen Tag mit Dankbarkeit zu beginnen, und was gibt es besseres, als den Tag mit Dank für Gott und für eure Eltern anzufangen. Und wofür dankt ihr ihnen? Für euer Leben, für die Gelegenheit, das Leben feiern zu können, dafür, wahre Liebe praktizieren und ein Leben zum Wohl anderer leben zu können.“

Als ich die Worte „zum Wohl anderer zu leben" während der vielen, vielen Workshops, die ich mitgemacht hatte, gehört hatte, sagte ich: „Für ein 15 oder 16 Jahre altes Kind ist das nicht sehr inspirierend. Bedeutet für andere zu leben, dass ich mich völlig verneine, mich völlig umbringe oder völlig zurückweise, wer ich bin? Wenn ich ein Instrument Gottes bin, sollte es dann nicht auch eine Rolle spielen, was ich mit meinem Leben anfangen will?" Dann kam mir etwas in den Sinn in einem Moment der Stille, und ich sagte meinem Mann: „Ich hatte es wirklich nicht leicht, mit diesem Konzept „für das Wohl anderer zu leben“. Weil es sich wie eine Verneinung anfühlte. Es fühlte sich an, als ob mir ein gewisser Lebensstil verneint würde, weil ich nur an andere denken durfte. Aber eigentlich ist mir bewusst geworden, dass „zum Wohl anderer zu leben“ bedeutet, das eigene Leben zu erfüllen. Man muss zuerst leben, bevor man anderen dienen kann. Wir müssen atmen, bevor wir die Hand ausstrecken und jemand berühren können. Wir müssen gehen, essen, glücklich und finanziell unabhängig sein. Wir müssen ein erfolgreiches Leben leben, bevor wir unser Leben angemessen für andere leben können.

Ich sagte meinem Mann: „Weißt du, mir wird bewusst, dass viele der ersten Generation mit diesem Konzept eines Lebens zum Wohl anderer Schwierigkeiten hatten, weil viele von uns buchstäblich für das Wohl der anderen am sterben waren. Wir starben für das Wohl unseres Ehepartners. Wir starben für das Wohl unserer Kinder. Wir, viele von uns, starben für das Wohl unserer koreanischen Leiter. Unsere Kraft und unsere Begeisterung schwanden dahin. Wir fragten uns, was für ein Leben das sei. Was für ein Leben ist das: zum Wohl der anderen zu leben?

Aber wenn ihr wirklich, wahrlich versteht, was Vater versucht hat, uns über all die Jahre zu lehren und wozu er uns ermutigt hat, dann seht ihr, dass er versucht hat, uns zu sagen, dass wir zum Wohl anderer leben müssen. Wir müssen leben, zuerst leben. Und dann könnt ihr euch um andere Mitglieder in eurer Gemeinschaft kümmern.

Jeder weiß... diejenigen der ersten Generation, die durch emotionale, durch psychologische Therapie, durch Eheberatung gegangen sind, ihr wisst, dass, wenn ihr als Mensch leer seid, es sehr wenig gibt, das ihr tun könnt hinsichtlich des Gebens, nicht wahr? Also wenn ihr zum Wohl anderer sterbt, gibt es nicht viel, das ihr geben könnt. Aber wenn ihr für das Wohl anderer lebt und wirklich mit dem heiligen Geist erfüllt seid, wenn ihr wirklich Freude in den Augen eurer Kinder seht, weil sie die besten Studenten in ihren Schulen sind, wenn ihr wisst, dass sie die zukünftigen Rhodes Stipendiaten sein werden, die hervorragendsten Musiker, und wenn ihr wisst, dass, weil ihr euer Kind in der Elementarschule in einer Filmgruppe eingeschrieben hattet, ihr einen zukünftigen Steven Spielberg heranwachsen seht, dann wisst ihr, dass ihr zum Wohl anderer lebt. Gleichzeitig atmet und träumt ihr wieder.

Ich meine, wenn wir wirklich leben wollen, können wir unsere Träume nicht vergessen. Und es ist egal, wie alt wir werden. Ich sage meinen Kindern: „Egal wie alt eure Mama wird, ich werde immer noch ein 80-jähriger Feuerwerkskörper sein, mit vielen Träumen in den Augen." (Applaus) Ich werde meine Kinder und Enkel ermutigen, einen großen Traum zu haben, wieder davon zu träumen, die Welt zu verändern. Für diejenigen von euch, die müde sind: Ich weiß nicht ob ihr es bemerkt, aber eine ganze Reihe Veränderungen haben in unserer Bewegung stattgefunden, nicht wahr? All ihr schönen, fähigen, talentierten amerikanischen Schwestern im Publikum, die von unserem Wahren Vater gescholten wurden – erinnert ihr euch an die „Amerikanische Frauen"-Reden? Ich erinnere mich sehr, sehr gut an sie. Jedes mal, wenn ihr es abgekommen habt, drehten sich meine Brüder zu mir und meinen Schwestern um und sagten „Ja, ja, es stimmt. Amerikanische Schwestern. Habt ihr das gehört?" (Lachen) Wir, Ye Jin Onni und Un Jin und ich waren buchstäblich am Sterben. Wir schrieben einander Botschaften, wie: „Oh, du meine Güte, diese Person hat es aber wirklich abgekriegt."

Aber seht, Gott arbeitet auf mysteriöse Art und Weise. Etwas, was ich meinem Vater vor kurzem nicht erzählt habe, ist die Tatsache, dass ich eine eingebürgerte Staatsangehörige dieses Landes geworden bin. Also, wenn mein Vater mich bittet, die Präsidentin der Familienföderation für Weltfrieden und der Vereinigungskirche zu werden, bin ich eine von euch. Ich bin eine amerikanische Frau. Ich bin eine amerikanische Schwester. (Applaus) Also fühle ich, dass ich auf dem Berg all der Liebe stehe, die ihr in die Wahren Eltern und in die Mission investiert habt. Ihr wurdet von Vater geschimpft und ich fühle, dass dies jetzt eure Gelegenheit ist, eine aktive Rolle in unserem Glaubensleben zu spielen. Also nicht nur als Schwestern. Viele von euch sind Mütter mit Kindern bereits in den Zwanzigern und schon auf die 30 zugehend. Also amerikanische Schwestern, was werden wir für dieses großartige Land Amerika tun? Wenn dieses Land wahrlich ein Land der Träume ist, ein wahrlich großartiges Land ist, eine unglaubliche Supermacht, welche die Fähigkeit hat, die Welt zu beeinflussen, sollten wir nicht als Mütter eine Stimme darin haben, wie wir unsere Kinder großziehen wollen? Oder wie wir den jungen Menschen dieses Landes helfen wollen, diese Macht angemessen für den Rest der Welt auszuüben? Ich stelle mir diese Frage jeden Tag.

Ich vergesse nie, dass Amerika das Land des älteren Sohnes ist. Als ich anfing, im Manhattan Center zu arbeiten, füllte ich in gewisser Weise die leerstehende Rolle, da mein älterer Bruder in die geistige Welt gegangen war. Ich fühle, dass alles, was ich jetzt tue, etwas ist, das er als der älteste Sohn getan hätte. Und wahrlich, als die leidenschaftliche und unglaublich machtvolle Person, die mein Bruder war, hatte er einen Charakter, der inspirieren, aber auch beängstigen konnte. Ich fühle oft, dass mein Bruder missverstanden wurde, weil er so leidenschaftlich war. Worin war er (so) leidenschaftlich? Er begriff aus erster Hand die Auswirkungen, die die Medien und die Unterhaltungsindustrie in diesem Land auf sein Leben hatten, und es war ihm bewusst, dass sie einen enormen Einfluss auf seine Freunde hatten. Und ihm wurde klar, dass Amerika buchstäblich unter dem Kult der Berühmtheiten leidet.

Ich sagte den jungen Erwachsenen beim Hoon Dok Hae heute morgen: „Warum wurde Nelson Mandela der Friedensnobelpreis gegeben? Ja, er hat im Gefängnis gelitten, aber unser Wahrer Vater war 6-mal im Gefängnis und wurde zweimal zum Sterben aus dem KZ geworfen. Mein Vater hat Milliarden und Milliarden in dieses Land investiert. 2 Milliarden allein für die Washington Times. Außerdem viele Krankenhäuser in der Welt. Aber mehr als das: mein Vater und meine Mutter haben eine geistige Vision gebracht, um die jungen Amerikaner, und Amerikaner überhaupt, neu zu inspirieren, Amerikas providentielles Schicksal zu verstehen, die Verantwortung zu verstehen, die es vor der Welt hat, weil es so mächtig ist.

Wenn ich über meinen Bruder nachdenke und wie leidenschaftlich er hinsichtlich der Medien und Unterhaltungsindustrie war, ist Teil dessen, was ich mit der Familienföderation und der Kirche tun will, nachzudenken, wie wir uns als Bewegung neu verpacken können. Und ich denke, dass das Neuverpacken damit startet, dass wir alles auseinandernehmen und in einem neuen Licht sehen, was wir haben und wer wir sind. Ja, Witnessen ist wunderbar. Aber ich fühle, dass das beste Witnessen damit beginnt, wenn wir als Individuen und Paare und als ideale Familien natürliches Witnessen praktizieren, indem wir unser Leben für das Wohl anderer leben, wirklich leben und nicht sterben und so unseren Kindern die Gelegenheit geben, das Leben wirklich als ein Geschenk anzusehen. Es ist ein Geschenk oder eine Gelegenheit, eure Leidenschaft für etwas zu entdecken, so leidenschaftlich über etwas zu werden, wie mein Bruder es war, leidenschaftlich zu werden und der Beste zu sein. Wenn ihr also die besten Schokoladenchipplätzchen macht, wie Debbie Fields – und ich bin ein häufiger Kunde und sollte es daher wissen – dann seid der Beste. Und seht gleichzeitig zu, dass es auch finanziell sinnvoll ist.

Also findet eure Leidenschaft und spezialisiert euch auf etwas, worin ihr einzigartig seid. Jeder von uns hier im Publikum ist einzigartig talentiert, ist einzigartig begabt. Unser Leben gibt uns die Gelegenheit, auszudrücken, wer wir sind. Als Mutter fühle ich, dass meine Aufgabe fast wie die eines Regisseurs ist. Ich habe einen Film mit Rollen, die besetzt werden müssen. Ich sehe meinen Sohn Paxton, er ist wirklich ein großartiger Leser und Schriftsteller. Vielleicht kann er der nächste Shakespeare sein. Und Truxton hier ist ein phantastischer Koch. Ich gestehe, dass ich wegen dieser beiden jungen „Munchies" keine schlanke Linie bewahren kann, weil sie ständig wunderbare Desserts und all diese schönen Sachen backen. Ich kann nie nein sagen. Ich sagte: „Ihr (zwei) könnt eines Tages am „Iron Chef" (Kochschau) teilnehmen. Ihr könnt vielleicht gegen Mario Batali (berühmter Chefkoch) antreten und gewinnen. Das wäre faszinierend."

Oder ermutigt die, die ein Musiktalent haben, nicht nur zu faulenzen, frei zu improvisieren und Musik als Vorwand benutzen, um mit anderen rumzuhängen. Bringt euch nicht in Schwierigkeiten, indem ihr anfangt zu trinken und Dinge hinter dem Rücken eurer Eltern zu tun. Wenn ihr wirklich Musik liebt, seid ein Virtuose. Wenn ihr wirklich die Gitarre liebt, seid der nächste Jeff Beck, der nächste Santana, und tut es gleichzeitig für Gott. Und wenn ihr großartig im Singen seid, ist es egal, über was ihr singen wollt. Findet eure Stimme und lasst euch ausbilden und seid der Beste in dem, was ihr sein wollt.

Ihr jungen Leute von heute habt auf Grund des Opfers eurer Eltern eine unglaubliche Zukunft vor euch. Ihr habt romantische Liebe, die auf euch wartet. Ihr habt die Möglichkeit, mit jemanden bekannt gemacht zu werden, zu dem ihr euch angezogen fühlt und euch zu verlieben. Das ist unglaublich, nicht wahr? Oder mit jemand, mit dem die Chemie stimmt oder mit jemand, mit dem ihr gerne zusammen seid. Ihr habt diese Gelegenheit, weil eure Eltern eine wunderbare, wunderbare Grundlage legten und für das Wohl anderer lebten und hoffentlich nicht für das Wohl anderer starben.

Wenn wir dann unsere jungen Leute ermutigen können, die Besten in ihrer Klasse zu sein, so dass sie Friedensbotschafter werden, dann werden sie die Botschafter der Wahren Eltern, sie werden eure Botschafter in ihren Klassen, in ihren Praktika, auf ihrer Arbeit, in ihren Karrieren, wo immer sie auch sind. Und dann brauchen wir nicht immer Prominente einzuladen. Wir können diese zukünftigen prominenten Männer und Frauen Gottes selbst großziehen. Wir können den nächsten Präsidenten großziehen, wir können die zukünftigen Martin Luther Kings aufziehen. Wir können die zukünftigen Gandhis aufziehen. Wir können die zukünftige Mutter Theresa aufziehen. All diese Leute sind unglaubliche, unglaubliche Beispiele menschlichen Durchhaltevermögens und der menschlichen Hingabe an etwas Größeres als sie selbst, nämlich an eine Vision und an einen Traum.

Wenn wir (selbst), die erste Generation, neu inspiriert sein können und uns bewusst wird, was wir in unseren Händen halten... wir haben kostbare Kinder, die unglaubliche Repräsentanten der Wahren Eltern vor der Welt werden können. Und wenn wir sie ermutigen können, hervorragende Leistungen anzustreben, nicht nur in unserem geistigen Leben, sondern auch äußerlich hervorragende Leistungen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bevor die Welt bemerkt: "Die Wahren Eltern sind wirklich großartige Menschen. Sie sind wirklich sehr Ehrfurcht gebietend. Jetzt laden sie sogar uns alle ein, auch Wahre Eltern zu werden, es zu probieren, ideale Familien aufzubauen." Dann kommen die Leute Schritt für Schritt - durch unser natürliches Witnessen - auf Fragen wie: „Warum sind eure Kinder so unglaublich? Wie ist es, dass sie ihren Großeltern gegenüber so respektvoll sind?"

Ich habe kürzlich jemand vom STF namens Matthew getroffen, der mir über einen Spaziergang mit einigen seiner Freunde in der Nähe von „Vaters Pfad“ am Unification Theological Seminary erzählte. Eine Frau näherte sich ihm und fragte über den Pfad. Matthew brachte sie nicht nur zum Pfad, sondern kümmerte sich so gut um sie, dass die Frau fragte: "Wie kommt es, dass ihr so verschieden von anderen Teenagern seid? Welcher Organisation gehört ihr an? Wo habt ihr so etwas gelernt?"

Und ich sagte meinem Mann: „Das ist die Kraft des natürlichen Witnessens. So gewinnt man die Menschen und lässt sie erfahren, was so bemerkenswert an unserer Gemeinschaft ist." Also, dies ist wirklich nicht die Zeit, sich verloren zu fühlen; nicht die Zeit, sich zu fragen, wo unsere Zukunft liegt. Denn ihr alle hier, die ihr Teil der Vorsehungsgeschichte seid, seid die zukünftigen hl. Markuse, die zukünfigen hl. Petruse, die zukünftigen Mütter Theresas. Was ihr heute tut, wird die Zukunft bestimmen. Wie wir unsere Kinder heute aufziehen, wird darüber entscheiden, was für eine Welt wir für unsere Kinder hinterlassen, wenn wir in die geistige Welt gehen.

Ich habe ein Armband für die zweite Generation gemacht und auch für die erste und für einige der dritten Generation, als eine ständige Erinnerung daran, dass wir eine Generation des Friedens sind, eine Generation sind, wo wir Gott atmen und wo wir das Leben feiern und gegen jede Gewalt kämpfen – Gewalt gegen einen selbst, Gewalt gegen das eigene Zuhause, gegen die eigene Gemeinschaft, gegen das eigene Land. Bitte fühlt euch frei, auf eurem Weg nach draußen ein Armband zu nehmen. Ich hoffe, es kann eine Erinnerungsstück sein. Es hängt wirklich alles von euch ab. Ihr selbst müsst euch fragen: „Was möchte ich tun?"

Ich sagte meinen Kindern: „Ihr könnt eine globale Petition zusammen mit einer Gruppe von Freunden starten. Fragt sie: „Möchtet ihr dieses Armband tragen? Es bedeutet, dass ihr Gott liebt und das Leben feiert, dass ihr euer Leben für das Wohl anderer lebt, wahre Liebe praktiziert und dass ihr gegen Gewalt seid. Es ist wie eine Mahnung daran, wohin wir nicht gehen dürfen, nämlich zu einem neuen 11. September auf amerikanischem Boden. Ich sagte zu Paxton: „Du bist gerade 11 Jahre alt, aber du selbst könntest diese globale Petition beginnen und es könnte eine weltweite Petition werden. Oder vielleicht könntet ihr in der höheren Schule ein Projekt einer Wandbemalung machen – wie sieht Frieden für einen Siebtklässler aus? Was bedeutet Frieden für einen Neuntklässler? Oder schreibt einen Aufsatz und sendet ihn eurem Kongressmann, besucht eure Repräsentanten im Kapitol.“

Es gibt so vieles, was ihr tun könnt. Denkt nie, dass ihr irgendwie durch euer Alter oder eure Situation begrenzt seid. Was immer ihr auch tut, es wird euch gehören, und es wird um so bedeutungsvoller sein, wenn ihr etwas anfangt, das euer Leben, das Leben eurer Freunde und das Leben eurer Gemeinde ändern wird.

Ich bete wirklich, dass ihr eine wunderbare Woche haben werdet. Ich ermutige euch, am Leben eurer Kinder teilzuhaben.

Etwas, was ich auch gerne tun würde, ist, die Barrieren niederzureißen, die ihr gegenüber der Wahren Familie gefühlt haben mögt. Wir sind Menschen wie ihr, und wir brauchen ab und zu eine Umarmung. Tut es also. Es wäre auch schön, von euch zu hören, wie ich in New York es noch besser machen kann. Ich freue mich auf viele viele Jahre von Glück und Leben für das Wohl anderer, beginnend mit uns selbst. Vielen Dank.

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Übersetzung: Wolf Osterheld